Stromfresser Kühlschrank *

Stromkosten im Vergleich: Altgerät vs. Neugerät

Nicht ohne Grund wurden für Kühlgeräte im Jahr 2003 mit A+ und A++ neue Energieeffizienzklassen eingeführt: Der Stromverbrauch von Kühlschrank & Co. ist nämlich seit den 1990er Jahren deutlich gesunken, so dass die alten Klassen für eine Bewertung nicht mehr ausreichten.

1992 wurden bei Stiftung Warentest für eine Kühl-Gefrier-Kombination noch jährliche Stromkosten von 133 Euro gemessen. 2005 sank der Durchschnittswert auf 70 Euro. 2009 verbrauchten die Geräte im Schnitt dann nur noch Strom für 51 Euro im Jahr. Das entspricht einem Rückgang um fast zwei Drittel.

Kühlschränke verbrauchen oft Strom für mehr als 1000 Euro

Dass sich ein Neukauf selbst dann lohnt, wenn das alte Gerät noch funktioniert, zeigt ein Beispiel aus dem Test-Heft 10/2009. Für die sparsamste Kühl-Gefrier-Kombination (Standgerät) fallen demnach pro Jahr rund 48 Euro Stromkosten an. Bei einer angenommenen Nutzungsdauer von 15 Jahren kommen so ca. 720 Euro zusammen.

Rechnet man dagegen die durchschnittlichen Kosten eines in 1992 getesteten Modells hoch, kommt man auf Stromkosten von 1995 Euro. Daraus ergibt sich eine Stromersparnis von rund 1280 Euro in 15 Jahren. Zieht man davon die Kosten für das Spargerät ab (aktuell laut Online-Preisvergleich ca. 740 Euro) bleiben unter dem Strich mehr als 500 Euro übrig.

30 Millionen kühlende Stromfresser in Deutschland

Wie groß das Potenzial für den Austausch von Kühlschränken insgesamt ist, macht eine weitere Zahl deutlich. Laut Branchenverband ist etwa die Hälfte der rund 60 Millionen Kühlschränke in deutschen Haushalten älter als zehn Jahre. Damals galt noch die Energieklasse A als die beste. Heute ist sie nur noch dritte Wahl.

* Quelle: co2online gGmbH, Gemeinnützige Beratungsgesellschaft

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Küchen-Pflege *

Schon beim Planen Ihrer neuen Küche bedenken Sie bitte, dass verschiedene Materialien verschieden aufwendiger Pflege bedürfen. Hier verweise ich, worauf Sie bei der täglichen Küchenpflege achten sollten.

Küchen-Fronten

  • Küchenfronten (Lack-, Holz-, Folien- oder Kunststofffronten) dürfen mühelos mit den haushaltüblichen, wasserlöslichen Reinigungsmitteln behandelt werden. Bei Lackfronten sollten aggressive und scheuernde Mittel und scharfe Tücher oder Schwämme keine Verwendung finden. Nitro oder Kunstharz führt bei allen Frontentypen zu Schaden. Nach dem Putzen trocknen!

Sollten Zweifel bestehen, testen Sie das Reinigungsmittel zuvor an einer unauffälligen Stelle.

Bei Holzfronten immer in Holzfaserrichtung wischen!

Arbeitsplatten

Schichtstoffarbeitsplatten sollten regelmäßig gereinigt werden. Dazu können Sie nahezu alle gängigen Reinigungsmittel verwenden, die keine scheuernden oder schleifenden Teilchen enthalten. Auch stark säurehaltige Mittel und stark saure Salze, sowie fettige und wachshaltige Polituren können die Oberflächenstruktur der Kunststoffarbeitsplatte verändern.

Verwenden Sie für die Reinigung warmes Wasser, da durch kaltes Wasser unschöne Schlieren und Verfärbungen entstehen können.

Tabu sind außerdem Stahlwolle, Fensterleder und gebrauchte Tücher. Putzen Sie Ihre Schichtstoffarbeitsplatte besser mit einem weichen Tuch oder einem Schwamm und verwenden Sie zum Nachtrocknen ein Papiertuch.

Länger stehende Wasseransammlungen oder ein feuchter Schwamm auf den Stoßfugen, das sind die Verbindungsstellen der Arbeitsplatte, tun Ihrer Küche nicht gut.

Wenn Sie heiße Pfannen, Töpfe oder Backbleche abstellen möchten, sollten Sie stets Untersetzer verwenden.

Das Schneiden direkt auf der Schichtstoffplatte ist zu vermeiden, da dabei Kratzer entstehen. Nehmen Sie ein Schneidebrett zu Hilfe oder lassen Sie direkt eine integrierte Schneideunterlage einplanen.

Natursteinarbeitsplatten haben offene Poren und sind daher saugfähig. Ohne eine entsprechende Pflege kann Schmutz eindringen und Flecken entstehen lassen. Im Abstand von 1 bis 2 Jahren sollte eine Spezialimprägnierung der Natursteinarbeitsplatte mit einem wasser- und ölabweisenden Mittel erfolgen. Achten Sie dafür darauf, dass die Arbeitsplatte komplett sauber und trocken ist und tragen Sie anschließend die Imprägnierung auf. Das Material wird einen Großteil des aufgetragenen Mittels aufnehmen. Den Rest wischen Sie einfach ab. Diese Schutzbehandlung sorgt dafür, dass kein Schmutz in flüssiger Form mehr in die Steinarbeitsplatte eindringen kann. Er bleibt an der Oberfläche und kann problemlos entfernt werden.

Für diesen Zweck sind am besten säurefreie Reiniger ohne scheuernde Elemente geeignet. Säure kann eine Natursteinplatte gefährden, deshalb sollten Sie auch darauf achten, säurehaltige Lebensmittel nicht direkt mit der Oberfläche in Kontakt kommen zu lassen. Wie bei jeder Arbeitsplatte gilt: Keine heißen Töpfe, Pfannen oder Bleche ohne Untersetzer abstellen und nicht ohne Schneideunterlage direkt auf der Arbeitsplatte schneiden.

*Quelle: http://www.kuechen-atlas.de/kuechenplanung/grundlagen-kuechenplanung/kuechenpflege/